Bei der Narkose bekommen Sie in die Vene ein Einschlafmittel. Es breitet sich dann ein wohliges Wärmegefühl im Körper aus, bevor nach wenigen Sekunden
das Einschlafen erfolgt.

Diese Art des Einschlafens wird von fast allen Patienten als angenehm empfunden.

Nach dem Einschlafen wird je nach Art der Operation ein Schlauch in die Luftröhre geschoben (Intubation) oder aber eine Atemhilfe (Larynxmaske) in
den Rachen eingelegt. Damit wird das Einatmen von Speichel. Blut oder eventuell erbrochenem Magensaft verhindert und eine ungehinderte Atmung während der Narkose sichergestellt.
Beim Benutzen eines Schlauches (Intubation) kann es jedoch vorübergehend nach  der Narkose zu Halsbeschwerden kommen.
Der Sicherheitsgewinn bei dieser Methode überwiegt jedoch bei weitem diese Belästigung, die sich in leichten Schmerzen bei Schlucken, einer etwas heiseren
Stimme oder aber einem leichten Hustenreiz äußert. Der Schlauch oder die Larynxmaske werden nach Beendigung der Operation noch vor dem Erwachen entfernt.

Kindernarkose

Bei Kindern wird vor der Venenpunktion eine betäubende Creme (sog.EMLA-Creme) aufgetragen. Eltern können bis zum Einschlafen bei ihrem Kind im Operationssaal bleiben und dadurch Ihr Kind bei der Einleitung der Narkose unterstützen.

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